Freitag, 23. Januar 2009

Hi, my name is Ladyhawke

"Hi, my name is Ladyhawke. I'm a lady, not a band.
I'm a lady who loves to play. I love video games. I love my guitars. Synths. Cats.
Makin' noise, pressing buttons, wires, cables, solitude, staring at screens, movies, collecting stuff."

mit diesen Worten stellt sich wohl einer der Geheimtipps des letzten und diesen Jahres vor.
Im September 2008 veröffenlichte Phillipa "Pip" Brown, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, ihr selbstbetitteltes Erstlingswerk.
Während ihr in Deutschland bis jetzt nicht sonderlich viel Beachtung geschenkt wurde konnte sie in Neuseeland - ihrem Heimatland - , Australien und England schon zahlreiche Chartplazierungen erreichen.
Aber genug mit dem drum herum, kommen wir zum wichtigen Teil - der Musik.
Mit "Ladyhawke" hat die Dame ein sehr tanzbares Album abgeliefert.
Mit ihrem Mix aus Rock, Pop und Electro bringt sie genau den Sound der momentan bei sehr vielen Leuten angesagt ist.
Für mich stechen aus dem Album vorallem drei Tracks besonders heraus.
Da wäre zum 1. "better than sunday" der sich sowohl perfekt zur Fahrt nach Hause nach einer langen Party als auch zum morgendlichen "wiederklarkommen" eignet.
"love don't live here anymore" blieb bei mir nach dem ersten hören sofort hängen. Hierbei handelt es sich um ein Cover von Madonna.
Last but not least ist da noch "Morning Dreams", welcher der wohl langsamste Track des Albums ist.
Genau aus diesem Grund ist es wohl auch der letzte Track. "Morning Dreams" kommt schon fast wie eine Ballade daher. Stellenweise fühlt man sich irgendwie an 80er Schnulzen erinnert
- aber im positiven Sinn. Zu dem klaren Gesang kommen hier - noch stärker als beim Rest - dann gegen Ende noch ein paar Synthies hinzu und das Album faded leise aus.

Alles in allem ist "Ladyhawke" also ein sehr gelungenes Debüt, das auch nach mehrfachem hören immerwieder spaß macht.

Für Freunde von The Ting Tings oder ähnlichem auf jeden Fall hörenswert.

Aber bildet auch am besten selber eure Meinung, hier ist das Video zur 1. Single "my Delerium"



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